Vereinschronik (Stand März 2005)

    

Im Jahre 1968 wurde der Verein in der Gaststätte Krone in Gündelbach gegründet. Die treibenden                                             Kräfte waren damals Werner Götz, Klaus Schmidt, Karl Roth, Franz Leucht und einige andere.                                                   Die Aufnahmegebühr betrug damals 5,00 DM. Gründungsmitglieder des Vereins waren:                                                                Roland Heugel, Franz Leucht, Karl Roth, Klaus Schmidt und Klaus Aisenbrey. 
Da der Verein zur Zeit der Vereinsgründung kein Angelgewässer besaß war oberstes Ziel, einen                                             See zu pachten.
Man dachte schon damals daran, den Hamberger See in Gündelbach zu pachten und als Angelgewässer                      herzurichten.  

Bei der 1. Hauptverhandlung wurde Klaus Schmidt zum 1. Vorstand gewählt.  
Um Geld in die Vereinskasse zu bekommen, wurden Feste gefeiert. Das erste Fest wurde veranstaltet                                         mit ca. 50,-- DM Eigenkapital. Ein Rundzelt wurde angepachtet. Das Fest war ein durchschlagender                                   Erfolg, der sich bis in die heutige Zeit fortgesetzt hat. 
Im Jahre 1969 waren Überlegungen, einen eigenen See im Gewann Junghölze anzulegen. Aus                                 verschiedenen triftigen Gründen wurde dieser Plan verworfen. Nach neueren Überlegungen einen                                          See im Bereich Lichtenklinge zu bauen, stand eine Neuverpachtung des Hamberger See´s an.                                                   Am 1.1.1972 konnte vom Verein der Hamberger See für 1.000,-- DM Jahrespacht angemietet werden.                                 Sehr schnell zeigte sich jedoch, dass der Hamberger See einiges an Aufwand für Hege 
und Pflege abforderte. So musste der See abgelassen, gereinigt und wieder neu bespannt werden. 
Der Aufwand betrug ca. 10 Tsd. DM.  
Einen herben Rückschlag erhielt der Verein, als die Rechnung eines Ingenieurbüros eintraf.                                                    Das Ingenieurbüro untersuchte die Möglichkeiten eines See´s in der Lichtensteinklinge. Von                                            diesem herben Rückschlag erholte sich der Verein sehr schnell. 
Dem Verein fehlte jetzt eine Schutzhütte in der Nähe des Hamberger See´s. Mit Erlaubnis der                                                   Stadt Vaihingen/Enz konnte eine bestehende Pflanzhütte ausgebaut werden. Durch tatkräftige                                                    Mithilfe einiger Vereinsmitglieder wurde  nicht nur die bestehende Pflanzhütte umgebaut sondern                                       auch ein Brunnen mit 12m Tiefe gegraben.  
Nach diesem Gewaltakt wurde ein Bauwagen besorgt, der als Festwagen hergerichtet wurde,                                                           um bei Festen schneller und vom Wetter unabhängig zu sein.  
Einige Mitglieder wollten noch mehr und so wurde in Eigenleistung ein Festzelt gebaut das schon                                          nach kurzer Zeit erweitert werden musste.  
In den 70-er Jahren gab es am Hamberger See wiederholt Ärger mit Raudies und Nacktbadern,                                                   die wie Vandalen hausten. 
Erst durch den Bau der Horrheimer See´n kam die Entlastung am Hamberger See.  
Der nächste Gewaltakt kam dann auf den Verein zu. Der Hamberger See war sehr verschlammt                                                 und der Mönch musste erneuert werden. Trotz tatkräftiger Mithilfe der Vereinsmitglieder war                                               dies ein finanzieller Kraftakt.  
Im Jahre 1994 wurde mit dem Bau eines Vereinsheimes begonnen, das 1995 eingeweiht werden konnte.                                   Neben dem Vereinsheim wurde gleichzeitig ein Festplatz angelegt so dass alle Feste des Verein´s                                         ohne großen Aufwand dort abgehalten werden können.  
Im Jahre 1997 wurde das Festzelt wiederum vergrößert, und mit einer neuen Plane versehen.  
Im Jahr 2000 ging ein lang ersehnter Wunsch in Erfüllung. Zwei eigene See´n konnten nur                                                          8 km von Gündelbach entfernt käuflich erworben werden.  
Der Verein ist am aktiven Naturschutz sehr interessiert. Jährlich werden im Vereinsheim                        Vorbereitungslehrgänge zur staatlichen Fischprüfung abgehalten. Projekttage mit Schulen                                                 sowie andere Aktivitäten sind selbstverständlich.  

Seit dem Jahre 1988 besteht ein reger Kontakt mit unserem Partnerverein aus Köszeg (Ungarn),                                            der in diesen 12 Jahren des Bestehens sehr vertieft wurde.
                                                                                                                      

Im Jahre 2012 hat der Verein 112 Mitglieder, davon 22 Jugendliche.

Bisherige Vorstände im Verein:

Klaus Schmidt

1967 - 1969

Otto Butz

1969 - 1972

Kurt Schmidt

1973 - 1981

Siegfried Rudolf

1981 - 1984

Jakob Menauer

1985 - 1990

Markus Knäble

1991 - 1993

Gerhard Konz

1993 - heute